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Länderübergreifende Zusammenarbeit zur
Störfallvorsorge im Kura-Flusseinzugsgebiet

05/2003 – 12/2006


 
Projekteröffnung
 
Auf Initiative des Umweltbundesamtes wurde im Juni 2003 mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aus dem Beratungsprogramm für die Länder Mittel- und Osteuropas“ das Projekt zur Entwicklung eines grenzüberschreitenden Störfallmanagement im Kura-Flusseinzugsgebiet begonnen. In der Kaukasusregion soll das Projekt zu einer effektiveren Wasserbewirtschaftung, zur Sicherung der Rohwassergrundlage für die Trinkwasserversorgung und zu höherer Umweltsicherheit im Kura-Einzugsgebiet und angrenzender Regionen beitragen.
 


Das Projekt beinhaltet folgende Aufgaben:

  • Erfassung der Industriebetriebe mit einer potentiellen Gewässergefährdung und ihre Bewertung (2003 – 2004)
    • Identifikation und Gewichtung der Störfallpotenziale und der damit verbundenen Gefahren für Mensch und Umwelt im Kura- Flusseinzugsgebiet,
  • Auswahl und modellhafte Untersuchung relevanter Betriebe mit hohem Wassergefährdungspotential (2003 – 2004)
    • Sicherheitstechnische Maßnahmen-Empfehlungen für konkrete Risiko-Betriebe,
    • Vermittlung technischen Fachwissens auf dem Gebiet der Anlagen- und Sicherheitstechnik,
  • Erarbeitung von Checklisten zur Untersuchung und Bewertung von Industrieanlagen mit wassergefährdenden Stoffen und Zubereitungen (hier: Industrielle Absetzbecken - IAA; Stilllegung der Betriebe) (2004 – 2006)
    • Vermittlung geeigneter Methoden bei der Verringerung der Störfallpotentiale,
    • stufenweise Entwicklung eines mit den EU-Staaten vergleichbaren Sicherheitsniveaus zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten südkaukasischer Ländern in den europäischen Wirtschaftsraum.
  • Erarbeitung eines internationalen Warn- und Alarmplanes im Kura- Flusseinzugsgebiet (2005 – 2006),
  • Implementierung von internationalen Hauptwarnzentralen zur länderübergreifenden Kommunikation (2005-1006).
 
Vom 09.06. bis 11.06.03 fand in Tbilisi, Georgien das Arbeitstreffen der Projektlenkungsgruppe statt. Im Anschluss daran erfolgte am 13.06.03 die offizielle Projekteröffnung, an der neben dem Projektteam und den nationalen Koordinatoren aus den Ländern Armenien, Aserbaidschan und Georgien auch die offiziellen Vertreter der Umweltministerien jeweiliger beteiligter Länder teilgenommen haben.

Das Projektteam bedankt sich herzlich bei der georgischen Umweltministerin Frau Nino Tschchobadse für die erteilte Ehre dieser Veranstaltung beizuwohnen und für die freundlichen und zuversichtlichen Worte im Hinblick auf die Projektdurchführung.

 

Fotos:

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Das Arbeitstreffen der Projektlenkungsgruppe
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Mutallim Abdulgasanov, Aserbaidschan
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Dezi Hovgannesyan und Vladimir Narimanyan, Armenien
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Irma Gurguliani, Nino Basilashvili, Georgien und Guido Hingst, Bundesrepublik
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Fluss Kura bei Mzkheta
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Ruzanna Davdyan, Armenien, Imran Abdulov, Aserbaidschan, Gerhard Winkelmann-Oei, Bundesrepublik und Dolmetscher Irakli Chikokidze
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Arbeitssitzung zur Projekteroeffnung
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Arbeitssitzung zur Projekteroeffnung
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Ruzanna Davdyan, Armenien, Jelena Karutz, Bundesrepublik, Imran Abdulov, Aserbaidschan, Solomon Tsabadze, Georgien
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Nach der Unterschrift der Absichterklaerung: Gerhard Winkelmann-Oei, Bundesrepublik, Ruzanna Davdyan, Armenien, Imran Abdulov, Aserbaidschan, Zurab Tarvartkiladze, Georgien, Nato Kirvalidze, REC Caucasus.
 
   
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Downloads
(PDF-Format)

Absichtserklärung
(18 KByte)
Programm Tbilisi
(21 KByte)
Kurzdarstellung
(190 KByte)
Pressemitteilung
(24 KByte)
   
   
   
   

Links

Ergebnisse des UNECE-Workshops
Hintergrundpapier Eriwan, 2003
UBA Anlagensicherheit
Warn- und Alarmplanung für das Einzugsgebiet des Neman / Nemunas